Unsere klinischen Partner

Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus BochumKlinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie des Universitätsklinikums Knappschaftskrankenhaus Bochum

Die Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie des Universitätsklinikums Knappschaftskrankenhaus Bochum ist neben der Durchführung von Anästhesien für operative und diagnostische Eingriffe auch für die intensivmedizinische Therapie der operativen Fächer, die innerklinische Schmerztherapie und die Notfallmedizin zuständig.

Die Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie führt pro Jahr über 12.000 Anästhesien bei operativen und diagnostischen Eingriffen der Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, Neurochirurgie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Augenheilkunde und interventionellen (Neuro-)Radiologie durch - dafür stehen alle modernen Verfahren der Anästhesiologie (Allgemein- und Regionalanästhesie) zur Verfügung.

Die interdisziplinäre, operative Intensivstation mit 20 Betten steht unter Leitung der anästhesiologischen Klinik. Pro Jahr werden über 1500 schwerstkranke Patienten nach Operationen und Unfällen medizinisch versorgt. Dazu stehen alle modernen, intensivmedizinischen Verfahren zur Verfügung, inkl. künstlicher Beatmung und Organersatzverfahren.
Centrum für Translationale Medizin am Marien Hospital Herne Universitätsklinikum der Ruhruniversität Bochum

Das Centrum für Translationale Medizin mit Schwerpunkt Immunologie und Transplantation unter der Leitung von Prof. Dr. Nina Babel verfolgt mehrheitlich einen translationalen systemmedizinischen Ansatz und fokussiert auf die Analyse adaptiver (erworbener) Immunantworten bei Patienten mit gestörter Immunität (z.B. nach Transplantation, Autoimmun-, Infektion- und Tumorerkrankungen) sowie bei gesunden und älteren Individuen. Die Multiparameter-Durchflusszytometrie sowie weitere moderne molekularbiologische Hochdurchsatzverfahren (u.a. Next Generation Sequencing) liefern dabei grundlegende Daten zum Verständnis der zellulären und molekularen Mechanismen bei der Ausbildung protektiver und pathologischer Immunantworten. Eine systemmedizinische Herangehensweise und die Etablierung personalisierter Therapieregimen spielen bei vielen Projekten des Centrums eine besonders wichtige Rolle. Das Centrum beteiligt sich an mehreren nationalen und internationalen Verbundprojekten oder übernimmt darüber hinaus als Koordinatorcenter eine führende Rolle.
Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin des Klinikums der Universität Witten/Herdecke der Kliniken der Stadt Köln

Die Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin des Klinikums der Universität Witten/Herdecke der Kliniken der Stadt Köln am Standort Köln-Merheim besteht aus einem Team von über 80 Ärztinnen und Ärzten sowie über 150 Kranken- und Gesundheitspflegerinnen und -pfleger. Pro Jahr werden mehr als 20.000 Anästhesien durchgeführt.

Die Aufgaben der Klinik bestehen in der perioperativen Betreuung von Patienten der operativen Disziplinen. Dazu gehören die Durchführung von Narkosen und Regionalanästhesieverfahren sowie die Überwachung und Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Organfunktionen während der Operationen. Ein weiterer Aufgabenbereich ist die Betreuung des Patienten nach der Operation, einschließlich schmerztherapeutischer Maßnahmen und Intensivbehandlung. Darüber hinaus ist die Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin fester Bestandteil des klinikinternen Notfallteams.

Auf den anästhesiologisch geführten operativen Intensivstationen mit insgesamt über 42 Behandlungsplätzen werden von den Mitarbeitern der Klinik für Anästhesiologie und operativen Intensivmedizin in enger Zusammenarbeit mit den entsprechenden operativen Fachabteilungen jährlich über 2.000 zumeist schwerstkranke Patienten behandelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Behandlung von Patienten der Viszeral- und Gefäßchirurgie, Traumatologie, Neurochirurgie und auf Patienten mit schweren Verbrennungen. Für die Behandlung stehen alle modernen diagnostische und therapeutischen intensivmedizinischen Verfahren zur Verfügung, wie z.B. künstliche Beatmung, Nierenersatzverfahren, Ultraschalluntersuchungen und erweitertes Herz-Kreislauf-Monitoring.

Weiterhin ist der Klinik die Abteilung für Kinderanästhesie am Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße angegliedert. Hier werden jährlich ca. 6500 anästhesiologische Verfahren durchgeführt.

Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie Universitätsklinikum Münster

Die Patientenversorgung unserer Klinik umfasst die perioperative Zeit vor (präoperativ), während (peri-/intraoperativ) und nach (postoperativ) der Operation. Unsere Klinik trägt so wesentlich zum operativen Behandlungserfolg bei. Als Klinik der Maximalversorgung verantworten unsere rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jährlich gegenüber fast 30.000 Patienten rund 40.000 Anästhesieleistungen und betreuen in rund 30.000 Behandlungstagen über 4.000 Intensivpatienten und über 5.000 Patienten im Akutschmerzdienst, der Schmerzambulanz oder Schmerztagesklinik.
Auf unseren Intensivstationen werden jährlich über 4200 Patienten behandelt. Dabei liegt selbst bei den kritisch Kranken mit mehr als 72 Stunden Intensivbehandlungsdauer die Mortalität bei unter 12 %. Ein "Medizinisches Einsatz-Team" (MET) verbessert die Patientensicherheit auf den Allgemeinstationen in der perioperativen Phase. Ein breites wissenschaftliches Portfolio trägt kontinuierliche dazu bei, die perioperative Versorgung weiter zu verbessern.

Klinikum Herford
Das Klinikum Herford ist ein Krankenhaus der vierten Anforderungsstufe. Es verfügt über 755 Betten und besteht aus 19 Fachabteilungen/Instituten. Es deckt fast alle Bereiche der Medizin ab. Mit seinen über 1.800 Beschäftigten ist es einer der größten Arbeitgeber in Ostwestfalen-Lippe. Durch die Universitätsklinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin, Rettungsmedizin und Schmerztherapie werden jährlich ca. 10.000 Anästhesieleistungen erbracht. Auf der unter anästhesiologischer Leitung stehenden operativen Intensivstation und auf der interdisziplinären Intensivstation werden jährlich über 1.400 Patienten durch die Klinik für Anästhesiologie betreut. Die Klinik ist in unterschiedlichen Forschungsverbünden engagiert und beteiligt sich an Multicenterstudien in Anästhesiologie und Intensivmedizin.

Unsere Forschungspartner

Medizinisches Proteom Center

Das Medizinische Proteom-Center unter der Leitung von Prof. Dr. Katrin Marcus
ist eines der führenden Institute für die Proteom- und Proteinanalytik. Mit Hilfe von gel- und chromatographie-basierten Trenntechniken und nachfolgender Massenspektrometrie, sowie mittels Proteinbiochips und innovativer Bioinformatik werden hier Fragestellungen aus allen Bereichen der Medizin, wie auch aus dem naturwissenschaftlichen Grundlagenbereich bearbeitet.
Quantitative Proteom-Analysen können dabei helfen bislang unbekannte Proteine zu identifizieren, die im Zusammenhang mit einer Erkrankung stehen. Dies kann helfen neue pathophysiologische Mechanismen aufzudecken und neue diagnostische Werkzeuge (Biomarker) oder therapeutische Zielmoleküle zu entwickeln.
Identifizierte Zielproteine werden in ihrer diagnostischen Relevanz mit alternativen Methoden (Antikörper-basiert, Targeted Mass Spectrometry) verifiziert und funktionell weiter untersucht.

Der Forschungsbereich "Medizinische Bioinformatik" wird geleitet von PD Dr. Martin Eisenacher und fungiert als Bindeglied zwischen der angewandten Proteomik und der Methodenentwicklung der theoretischen Bioinformatik / Biostatistik.
Im SepsisData.Net-Konsortium führt der Forschungsbereich das Arbeitspaket "Auswertung und Modellbildung" durch. Dies umfasst die Charakterisierung des Biomarker-Musters (multi marker panel) zur Darstellung des Immunstatus, die Bestimmung eines Klassifikationsmodells, die Verfeinerung des klinischen Assays (Validierung) und das Erstellen eines Decision Support Moduls.

Unsere Partner aus der Wirtschaft

MedEcon Ruhr
MedEcon Ruhr

MedEcon Ruhr ist die gemeinsame Adresse der Gesundheitswirtschaft in Deutschlands größtem Ballungsraum und die Geschäftsstelle des MedEcon Ruhr e.V.. Rund 150 Einrichtungen aus Klinikwirtschaft und Gesundheitsversorgung, Lebenswissenschaften und Versorgungsforschung, kommunalen Einrichtungen und zuliefernden Branchen sind über ihre Mitgliedschaft im MedEcon Ruhr e.V. organisiert.

Das Zusammenwirken von Unternehmen, Einrichtungen und Berufsgruppen aus den unterschiedlichen Sektoren des Themenfeldes "Gesundheit" ist das wesentliche Anliegen von MedEcon Ruhr.

Was MedEcon Ruhr darüber hinaus ausmacht, ist die Zusammenarbeit über Stadt- und Kreisgrenzen hinweg. MedEcon Ruhr will damit die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit im Einklang mit regionaler Lebensqualität und sozialer Teilhabe stärken und einen wesentlichen Beitrag zum Strukturwandel an der Ruhr leisten.

Mit der MedEcon Ruhr GmbH hat sich der MedEcon Ruhr e.V. eine schlagkräftige Geschäftsstelle geschaffen. Sie betreut regionale Netzwerke und Verbünde, entwickelt und koordiniert Projekte, unterstützt und organisiert Veranstaltungen und sorgt mit ihren Medien für Transparenz und Information.

Das Projekt SepsisDataNet.NRW wird seit der ersten Stunde von der MedEcon Ruhr GmbH, in Person von Frau Dr. Silke Mreyen, unterstützt und koordiniert. Sie war an der Kontaktanbahnung der Konsortialpartner, der Konzeptentwicklung und der Antragstellung maßgeblich beteiligt und gewährleistet die Projektsteuerung und das Netzwerk- und Transfermanagement. Im Rahmen der Projektsteuerung werden interne Abläufe koordiniert und ein ständiger Austausch sichergestellt, um die Projektfortschritte anhand der Meilensteine und Projektergebnisse ständig zu aktualisieren und dokumentieren.

SepsisDataNet.NRW soll damit als Leuchtturmprojekt für NRW gelten und über die Landesgrenzen hinweg als Pilotprojekt strahlen.
Kairos GmbH
KAIROS GmbH

Die KAIROS GmbH hat über 10 Jahre Erfahrung im Bereich der Entwicklung von System-IT-Lösungen für das Gesundheitswesen. Heute zählen zahlreiche universitäre und forschende Einrichtungen zu ihren Partnern und Kunden. Seit Juli 2017 ist das Qualitätsmanagementsystem der KAIROS nach DIN EN ISO 13485:2012 zertifiziert. Diese Zertifizierung umfasst den Geltungsbereich Entwicklung, Installation, Service und Vertrieb von Software zur Zusammenführung klinischer und Forschungsdaten zum Aufbau und zur Unterstützung eines Expertensystems. Neben der Einhaltung der nach DIN EN ISO 13485 definierten Standards erfüllt KAIROS die Europäische Richtlinie für Medizinprodukte 93/42/EWG (Medical Device Directive 93/42/EEC). Ferner hat sie ein Risikomanagement und eine Risikoanalyse für Medizinprodukte nach DIN EN ISO 14971 etabliert. Damit ist die wesentliche Voraussetzung erfüllt, das Expertensystem CentraXX als Medizinprodukt (Risikoklasse 1) auf den Markt zu bringen. CentraXX ist eine IT-Forschungsplattform mit den Modulen Biobanking und Studienmanagement um den zentralen Kern der Datenintegration aus verschiedenen Quellen und Primärsystemen. Zweiter Arbeitsschwerpunkt der KAIROS ist die Beteiligung an Forschungsprojekten (z.B. ForSaTum, TeBiKom, DKTK), hier konnte sie sich mit CentraXX einen sehr guten Zugang zu Universitätskliniken und BioTech-Firmen verschaffen und ein effektives Netzwerk zum Vertrieb von Softwaresystemen erarbeiten.

So verfügt KAIROS über die Projekte Nationale Kohorte, Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung und die nationale Biobankinitiative mit den Standorten Berlin, Kiel Würzburg, sowie mit den Universitätsklinken Bochum, Frankfurt, Freiburg, Lübeck, Tübingen über Partner, die ebenfalls sehr an einer umfassenden Vernetzungsstruktur interessiert sind.

Bei der KAIROS ist PD Dr. Christian Stephan als Projektleiter für das SepsisDataNet.NRW-Konsortium eingesetzt. Er leitete bis Anfang 2012 die Arbeitsgruppe Bioinformatik/ Biostatistik des Medizinischen Proteom-Center an der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Als graduierter Privatdozent nimmt er seinen Lehrauftrag an der Medizinischen Fakultät der RUB wahr. Mit seiner disziplinübergreifenden Expertise in Medizin, Biologie sowie Bioinformatik/Biostatistik gibt er der KAIROS seit 2012 als geschäftsführender Gesellschafter maßgebliche Impulse beim Ausbau des Systems CentraXX mit Blickrichtung Personalisierte Medizin.

AYOXXA Biosystems GmbHAYOXXA Biosystems GmbH

AYOXXA Biosystems GmbH, based in Cologne (Germany), is an international biotech company focused on the development of its proprietary beads-on-a-chip technology for advanced protein analysis. LUNARIS™.  AYOXXA's innovative multiplex protein analysis platform is a fully integrated system designed for the parallel analysis of multiple biomarkers in picogram amounts of biological samples, allowing scientists to gain a maximum of high quality and reproducible insights. LUNARIS™ is fully scalable, with integrated, image-based quality control and transparent data processing and management, enabling translational proteomics by addressing all the needs from basic to clinical research and development. AYOXXA is commercializing and expanding a portfolio of detection kits covering ophthalmology, model-to-man and immuno-oncology applications.
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